Namibia

Namibia

Weltenbummler aufgepasst! Wer glaubt, schon so gut wie alles gesehen und entdeckt zu haben, wer die USA und Kanada von Ost nach West durchquert hat, wer Brasilien, Ecuador, Argentinien oder Chile in Südamerika besucht hat oder schon einige Trips durch Marokko, Ägypten und Tunesien hinter sich hat und etwaige Trauminseln wie die Malediven, die Seychellen oder Mauritius bereits gesehen hat, China, Japan oder auch Indien ausgiebig bereist hat und erneut auf der Suche nach einer Destination ausserhalb Europas ist, könnte hier fündig werden: In Namibia!

Der Süden Afrikas hat es in sich

Die Republik Namibia befindet sich zwischen Angola, Botswana, Sambia, Simbabwe und Südafrika, grenzt an den Atlantik und ist nach der Wüste Namib, der wahrscheinlich ältesten Wüste der Welt, benannt. Hier treffen viele Naturschönheiten aufeinander. Die unbarmherzige Kalahari grenzt im Osten an Namibia, der Oranje (Orange River) bildet sie südliche Grenze. Das Land ist von Trockenheit und vielen Hochlandebenen geprägt. Kein einziger der vielen Flüsse führt ganzjährig Wasser. Die Hauptstadt Windhoek liegt auf etwa 1.700 Meter über Meer. Insgesamt ist das Land gut doppelt so gross wie Deutschland, hat aber nur rund 2 Millionen Einwohner. Alleine dieser Umstand zeigt, dass die Lebensbedingungen hier ziemlich harsch sind. Und für Sie als Abenteuerurlauber macht gerade das den grossen Reiz aus. Das durchschnittliche Klima ist heiss und trocken, dies ist jedoch nicht in allen Landesteilen so. In der Wüste Namib beispielsweise weht mehr oder weniger durchgehend warmer Wind, der die Temperaturen auch im Winter immer wieder über die 25 Grad steigen lässt. Doch lassen Sie Vorsicht walten. Die Temperaturen können binnen Stunden um über 20 Grad fallen. Gut möglich, dass Sie tagsüber gehörig ins Schwitzen kommen und nachts bei Frost bibbern. Ähnlich ist das Klima in der Kalahari, wenngleich Sie hier öfter mit Niederschlägen rechnen dürfen. An der Atlantikküste hingegen ist es in den Sommermonaten angenehm kühl, häufig auch nebelig. Grund dafür ist der kalte Benguela-Strom, der hier vorbeiströmt. Der Caprivi-Streifen beherbergt dafür einen subtropischen Savannenwald, der dank der meist sicheren Niederschlägen in der Regenzeit bestens gedeiht. Doch damit nicht genug der unterschiedlichen Klimaregionen – das zentrale Hochland Namibias erlebt alljährlich den sogenannten Sommerregen. Dieser ist unregelmässig, fällt dafür aber teils sehr üppig aus. Rechnen müssen Sie damit zwischen November und April. Dies sollten Sie bei Ihrer Reise berücksichtigen.

Faszinierende Reiseziele Namibias

Wenn Sie Namibia bereisen, sollten Sie unbedingt auf ein klimatisiertes Allrad-Fahrzeug setzen. Nehmen Sie sich Zeit. Zumindest 15 Tage wären gut. Start und Ziel wäre beispielsweise Windhoek. Von hier aus erkunden Sie die Kalahari, den Fish River Canyon, Lüderitz, die imposanten und weltweit höchsten Dünen in Sossusvlei, Swakopmund, die Skelettküste oder den erstaunlichen Etosha National Park. Diese Route umfasst etwa 3.000 km und bietet Abenteuer, Einsamkeit und besonders viel Natur. Namibia ist goldrichtig, wenn Sie etwas „völlig Neues“ entdecken wollen. Für nähere Informationen und weitere Routenvorschläge, klicken Sie bitte hier.

 

 

Bild: katja / pixabay.com, CC0 Public Domain